Die Optik und Farben des Webbrowsers sind Apple Typisch und erinnern stark an iTunes. Was schöner ist, ist wohl Geschmackssache.

Das Browsen bei Sarafi ist intuitiv und schnell. Langsame Webseiten wie z.B. uk.rottentomatoes.com sind auch auf Safai nicht schnell. Wie auch, was der Webserver nicht hergibt, gibt er halt nicht her. Allerdings ist der Seitenaufbau gut gemacht. Ähnlich wie bei Firefox werden schon geladenen Inhalte gleich angezeigt und z.B. noch nicht übertragenen Bilder nachgeladen, sodass man schon mal anfangen kann zu lesen. Rein subjektiv ist Safari beim “parallel-browsen” in der Tat etwas schneller.

Die Feature “Grafiken und Schriften” funktiniert meiner Ansicht nach nicht. Insbesondere die Schriften sind sehr “verwaschen”. Hier der dazugehörige Screenshot aus Safari:verwaschene-schriften-safari-windows-xp

(hoffentlich sieht das was Sie hier lesen nicht schlechter aus als der Screenshot. Falls ja, währe meine Empfehlung den Browser zu wechseln :-)

Nun ein Blick auf die Ressourcen. Meinen Blog schreibe ich in Firefox weiter, dann starte ich Safari und Internet Explorer 7. In beiden rufe ich www.hagl-it-beratung.de auf. Internet Explorer braucht 34 MB Speicher, Safari 49 MB. Nun browse ich parallel auf beiden zu den gleichen Webseiten: google.de (suche nach “rotten tomatoes”) –> uk.rottentomatoes.com. Ich browse einige Minuten weiter.

Mittlerweile verbraucht Internet Explorer 7 gute 65 MB und Safari über 100MB Arbeitsspeicher. Die Virtuelle Speicherauslastung ist allerdings genau andersherum verteilt: Internet Explorer 7 mit 221 MB und Safari mit 190MB Virtuellem Speicher. (Daten von Sysinternals Process Explorer v11.21)

Wesentlich interessanter sind die CPU Zeiten: 4 Minuten und 16 Sekunden für Safari, lediglich 50 Sekunden für Internet Explorer 7. Das ist doch ein erheblicher Unterschied.

Mein Fazit: Safari 3.1.2 für Windows XP ist ein gut gelungener Webbrowser im “Apple Look”. Die Darstellung von Schriften könnte deutlich besser sein und Safari ist Ressourcen Intensiv, vor allem sehr “CPU hungrig”. Dafür ist der Browser aber auch geringfügig schneller als Internet Explorer 7. Wer Apple Design und Produkte mag und einen schnellen Rechner hat, der ist mit Safari gut bedient.

Ach ja, und wer hofft er können die Probleme seiner Kunden die Safari auf Mac benutzen nachvollziehen, der hofft vergebens. Denn mit Safari für Windows XP lassen sich die Anzeigefehler des Mac nicht nachstellen.



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Ein Kommentar zu Apple’s Safari für Windows

Safari-Surfer sagt:

“Ach ja, und wer hofft er können die Probleme seiner Kunden die Safari auf Mac benutzen nachvollziehen, der hofft vergebens. Denn mit Safari für Windows XP lassen sich die Anzeigefehler des Mac nicht nachstellen.”

So ein Unsinn.

Safari verwendet unter Windows ebenso Webkit und damit genau die selbe Rendering Engine. Warum sollte das zu unterschiedlichen Ergebnissen führen?